Recycling schont nicht nur die Umwelt, Recycling spart auch Kosten. Beispiel Bahnschotter: Gleisschotter ist im Gleisbausystem ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Abnutzung und Verunreinigung reduzieren die Elastizität des Gleisoberbaus. Durchschnittlich alle 20 Jahre muss der Bahnschotter deshalb ausgetauscht werden. Bahnschotter lässt sich in von uns betriebenen Anlagen sehr gut wiederaufbereiten und entspricht danach der strengen Bahn-Qualitätsrichtlinie DBS 918 061.

Die Funktionsweise: Der Bahnschotter wird via Radlader in die mobile Anlage aufgegeben. Im ersten Arbeitsschritt werden Feinanhaftungen entfernt. In der Prallmühle wird alter Schotter wieder scharfkantig. Kleinkörnige Anteile recyceln wir zu Splitt. In anderen – auch mobilen – Anlagen wird der Schotter sogar gewaschen. Selbst jahrealte Anhaftungen werden durch die Kombination von mehrstufigen Siebanlagen, Prallmühlen und Hochdruckwäsche perfekt beseitigt. Kosteneinsparungen sind ebenfalls ein überzeugendes Argument. Fraktionen mit kleiner Körnung werden ausgesiebt und lassen sich gut als Zuschlagsstoff für Asphalt und als hochwertiger Wegebaustoff vermarkten. Die Qualitäten erfüllen selbst höchste Anforderungen. Dabei wird hier auch auf strengsten Umweltschutz geachtet. Neben dem Einsatz mobiler Anlagen betreiben die Vereinigten Schotterwerke stationäre Anlagen in Stolberg und Bochum. Das Altmaterial wird hier über die Straße und per Schiene angeliefert.